Türkiye Cumhuriyeti

Berlin Başkonsolosluğu

Konuşma Metinleri

Psikolog Sema Yılmaz Karasu’ya verilen liyakat nişanı töreninde yapılan konuşma , 27.01.2012

Sehr geehrter Herr Hanke,
Sehr geehrte Frau Karasu,
Verehrte Gäste,

ich freue mich an der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die Psychologin Frau Sema Yılmaz Karasu teilnehmen zu können. Ich denke, dass es einerseits unsere Aufgabe ist und andererseits sollte es uns mit Stolz erfüllen, bei diesem höchst erfreulichen Ereignis an der Seite von Frau Karasu zu sein.
Frau Karasu wurde aufgrund der steigenden Zahl von Personen mit dem sogenannten Heimweh-Syndrom unter den türkischen Einwanderern vom Ministerium für Gesundheit der Republik Türkei beauftragt, Forschungen auf diesem Gebiet durchzuführen. Um langfristige Lösungen bezüglich dieser Krankheit zu erzielen, versuchte sie Wege zu finden, um die Bildung und die Sprachkenntnisse der türkischen Kinder zu verbessern und förderte somit auch eine bessere Integration dieser Einwandererkinder. Sie beteiligte sich an bedeutenden und wichtigen Arbeiten in diesem Bereich und gilt in Berlin als Vorreiterin auf einigen Gebieten.
Seit 2005 arbeitet Frau Karasu als anerkannte Psychotherapeutin für den Bezirk Charlottenburg/Wilmersdorf. Gleichzeitig engagiert sie sich in herausragender Weise bei Aktivitäten und Projekten des Türkisch-Deutschen Psychiatrie- und Psychotherapie-Verbandes, der Türkisch-Deutschen Biographie-Gruppe, den türkischen Katastrophen und Notdienst Einheiten und der Berliner Erziehungs- und Familienberatung EFB Notfall Dienstnetzwerk.
Als ein Vertreter der türkischen Community in Berlin möchte ich betonen, wie stolz ich darauf bin, dass die Bemühungen und Arbeiten von Frau Karasu, über die ich hier einen kurzen Überblick zu geben versucht habe, mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt werden.
Wir wissen, dass unsere türkischen Mitbürger seit der Einwanderung 1961 mit vielen Problemen und Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Aber es ist uns nicht immer bewusst, welche inneren Wunden diese Probleme bei ihnen auslösen können. Wir hoffen, dass Psychologinnen und Psychologen wie Frau Karasu auf Grund der gemeinsamen Muttersprache diesen Menschen an die Hand gehen und dabei helfen können, ihre Probleme durch wissenschaftliche Methoden zu lösen, damit sie sich besser in die Gesellschaft integrieren und somit auch am gesellschaftlichen Leben uneingeschränkt teilhaben können.
In diesem Sinne bedanke ich mich hier bei Frau Karasu und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg und natürlich ein gesundes Leben. Mein Dank gilt auch Herrn Bürgermeister Hanke und den deutschen Behörden. Vielen Dank.